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Geschichte des Vereins

Als 5000 Fans Wacker sehen wollten

Um den Aufstieg in die Bezirksliga 1989 und andere Höhenpunkte der vergangenen Jahrzehnte dreht sich unser Rückblick:

1925: 25 junge Burschen zwischen 16 und 22 Jahren legen den Grundstein des FC Wacker, dessen Vorsitzender Josef Rieger wird. Der FCW hat außer dem Sportverein auch noch  Konkurrenz von der DJK (Deutsche Jugendkraft), versteht es aber, sich unter größten Schwierigkeiten durchzusetzen. Sportliche Heimat ist (vermutlich) das Lindele.

1934: Wacker steigt in die Bezirksklasse auf, nachdem der Sportverein in einem Entscheidungsspiel besiegt wurde. Beide Vereine stehen sich danach noch öfters gegenüber, ehe der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges den Spielbetrieb stoppt.  

1946: Nach dem Krieg lassen die Franzosen nur noch einen Verein zu, die Spielvereinigung (SpVgg) kickt in der „Zonenliga“.

1952: Die Kluft der ehemaligen Konkurrenten führt dazu, dass der FC Wacker in der B-Klasse wieder von vorne anfängt. Inzwischen ist der Gigelberg zum Sportplatz Nummer eins ausgebaut worden.

1960: Wacker glückt der Aufstieg in die II. Amateurliga Oberschwaben.

1963:
Das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der II. Amateurliga verliert Wacker gegen die TG Biberach vor 5 000 Zuschauern mit 1:4.

1966: Wacker ist Meister in der II. Amateurliga und spielt fortan in der Schwarzwald-Bodenseeliga (= I. Amateurliga).

1970: Mangels sportlicher und finanzieller Perspektiven schließen sich die TG und der FC Wacker zum FV Biberach zusammen.

1977: Am 17. Januar heben ein paar Fußballbegeisterte, darunter etliche Ex-Wackeraner, den Biberacher SC (BSC) aus der Taufe; darunter sind Erich Renner, Georg Hess, Helmut Koch, Richard Zell, Erich Sicklinger, Paul Schnell. Zum ersten Vorsitzenden wählen sie am 14. Mai Wolfhard von Heyking.

1982: Riesenerfolg für die ersten Mannschaft des BSC: Spielertrainer Hans Krebs und Co. schaffen den Sprung in die Kreisliga A.

1986: Tiefschlag: Der BSC steigt in die Kreisliga B ab.

1987: Der BSC feiert sein zehnjähriges Bestehen mit diversen Veranstaltungen. Sportliche Höhepunkte sind die Spiele gegen den Zweit-Bundesligisten SSV Ulm 1846 und den ungarischen Zweitligisten TTVE Budapest im Stadion.

 
 

 
1988: Meisterstück in der Kreisliga B, dank so rühriger Funktionäre wie Gerd Pahl (Spielleiter), Matthias Lübbers (Vize) und Wolfhard von Heyking (Präsident).
 
1989: Spielertrainer Winfried Hummler und Co. marschieren durch in die Bezirksliga.

1992: Der BSC steht - mangels Führungspersonal - vor der Auflösung. Klaus Popp und Fred Gerster „retten“ den Verein und taufen ihn bald in FC Wacker  um.

1993: „Wahnsinn“, jubelt Präsident Fred Gerster, als nach den beiden Entscheidungsspielen gegen den FV Bad Schussenried (vor insgesamt 4000 Zuschauern) der sensationelle Aufstieg in die Landesliga feststeht. Nicht zuletzt das Verdienst von Trainer (und Gründungsmitglied) Richard Zell. Zudem wird ein Damenteam ins Leben gerufen.

1994: Die „Zweite“, mit Spielertrainer Peter Traub, bezwingt in der Relegation vor 700 Zuschauern den SV Muttensweiler und steigt in die Kreisliga A auf. Außerdem steht sie im Endspiel des Bezirkspokals, verliert dieses aber. 

1996:
Der FC Wacker sichert sich Anfang Januar zum dritten Mal den Titel des Hallenmeisters im Kreis Biberach. Ab März steht der Verein ein paar Wochen ohne Präsident da. Ende des Jahres wird Trainer Edgar Hess entlassen, Richard Zell springt interimsweise ein. Für die Frühjahrsrunde 1997 wird Franz-Josef Toth als Trainer verpflichtet. Die Mannschaft schließt die Landesliga-Saison 96/97 mit Platz zwei in der Landesliga ab.

1997:  Der FCW richtet den Oberschwaben-Cup in der BSZ-Halle aus und fegt dabei im Endspiel den Oberligisten FV Biberach mit 4:1 vom Parkett. Indes: Die großen finanziellen Probleme werden immer offensichtlicher. Trainer Franz-Josef Toth wird schon nach dem ersten Spieltag 97/98 durch Manfred Oschwald ersetzt.

1998: Die zweite Mannschaft steigt am Ende der Saison 1997/98 in die Kreisliga B ab. Erstmannschaftscoach Oschwald geht. Richard Zell springt erneut ein, wirft aber im Herbst nach anhaltender Erfolglosigkeit das Handtuch, Achim Denz übernimmt, kann den Abstieg seiner lustlosen Mannschaft nicht verhindern. Der Schuldenberg ist gewaltig, der neue Vorsitzende Frank Günther und Schatzmeister Wolfgang Müller kündigen einen rigorosen Sparkurs an.  

1999: Peter Traub löst Achim Denz als Trainer der Ersten ab und etabliert sich mit der Mannschaft im Vorderfeld der Bezirksliga Riß.

2000: Traub streicht trotz einer erfolgreichen Saison 99/00 die Segel. Franz-Josef Toth kommt zurück.

2002:
Im Herbst gibt Toth auf, Volker Wussler wird Spielertrainer, steigt aber am Schluss der Runde 02/03 mit der Mannschaft in die Kreisliga A ab.

2003: Achim Denz wird als Trainer verpflichtet. Dank des konsequenten Sparkurses der Vereinsleitung sind die Schulden enorm gesunken.

2005: Der FC Wacker richtet zum ersten Mal die Hallenmeisterschaften des Kreises Biberach aus. In der Rückrunde der Freiluftsaison 04/05 eilt die Erste von Sieg zu Sieg, erreicht so die Relegation zur Bezirksliga und das Finale des Bezirkspokals, verliert aber gegen Eberhardzell (1:3) und Maselheim (1:2) beide Spiele.

2007: 30 Jahre nach der Gründung des Biberacher SC feiern die Wackeraner Geburtstag; unter anderem mit der wiedergegründeten AH, die in einem gut besuchten Werbespiel den FV Biberach mit 3:2 bezwingt. -  Trainerwechsel bei den Aktiven: Achim Denz geht (zum FC Mittelbiberach), Uwe Reh kommt (vom VfB Gutenzell).

2009: Die sportliche Talfahrt veranlasst Trainer Uwe Reh  im OKtober das  Handtuch zu werfen. Richard Zell - aus den eigenen Reihen und vormals Trainer, als Wacker noch in der Landesliga kickte - springt ein.

2010: Die Ü40 des FCW trumpft bei den Landesbewerben auf dem Kleinfeld mächtig auf: Bei der Württembergischen belegt sie unter 30 Teilnehmern den dritten Platz und qualifiziert sich damit für die Baden-Württembergische. Diese gewinnen die Wacker-Oldies in souveräner Manier, nach sieben Siegen in sieben Spielen.



2011: Die Ü30 wird nach mehreren Anläufen endlich Bezirksmeister auf dem Großfeld, die Ü40 holt den gleichen Titel auf dem Kleinfeld.

2012: Enzo Galvano steigt als Trainer der Aktiven aus. Predrag Milanovic, ein Wacker-Urgestein übernimmt. - Das Frauenteam des FV Biberach wechselt in kompletter Besatzung zum FC Wacker.

2015: Die Erste sichert sich im Relegationsspiel gegen den SV Eberhardzell II mit 3:0 den Klassenerhalt in der Kreisliga A. - Die Ü40 triumphiert bei der Württembergischen Meisterschaft auf dem Kleinfeld und holt sich den Titel.

2016: Der neue sportliche Leiter des FC Wacker heißt Ralf Wetzel (Foto). Mit ihm soll die seit Jahren anhaltende Flaute im sportlich-organisatorischen Bereich unserer Aktiven enden und frischer Wind einkehren. Wetzel zählte einst zu den Fußball-Größen Oberschwabens und kickte bei den Verbandsligisten SV Mochenwangen bzw. FV Ravensburg sowie Viktoria Bregenz (3. Österreichische Liga).


 

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